CROSSING-Waldschmidt ist seit einigen Jahren verstärkt in Kliniken tätig. Dabei geht es um Anlässe und Themen wie: Mobbing, Gewalt am Arbeitsplatz, Burn-out Prophylaxe, Teamklima, Rollenkonflikt, neue Aufgabenfelder und Fragen die sich aus zunehmenden Kostendruck beim Pflegepersonal, aber auch bei dem führendem Verwaltungspersonal ergeben. Die Krankenhauslandschaft ist seit geraumer Zeit erdrutschartigen Veränderungen unterworfen und zeigt die extremen Folgen immer mehr beim System Mensch. Auch die Folgen von Klinikfusionen und des allgemeinen Leistungsdrucks hinterlassen deutliche Spuren in der Leistungsfähigkeit, der Motivation und der Identität der Mitarbeiter.
Ergebnisse einer Online-Befragung bestätigen den Trend zum Coaching im Krankenhaus.
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Persönliche Anmerkungen von Frank C. Waldschmidt zum Massaker in Norwegen.
Frank C. Waldschmidt ist u.a. Mitautor von “Gewaltphantasien – zwischen Welten und Wirklichkeiten”. Er schreibt in seinem Beitrag über die Umsetzung von Gewaltphantasien an Schulen und die Gestaltung der nachfolgenden psychosozialen Interventionen am.
Königswinter/Bonn: In Zusammenarbeit mit der Notfallseelsorge Bonn/Rhein-Sieg qualifizierte Frank C. Waldschmidt vom 18.-22.7. bereits mehrjährig erfahrenes Fachpersonal (Polizeiseelsorger, Militärseelsorger, Notfallseelsorger und Mitglieder des Auslandskrisenteams der Berufsfeuerwehr Bonn) in psychosozialen Interventionen (Gruppeninterventionen) nach kritischen Ereignissen und Gewalttaten. Gegenstand der Forbildung waren auch die Anpassung tratditioneller Interventionstechniken auf dem Hintergrund internationaler Forschungen im Bereich der Psychotraumatologie und Hirnforschung, sowie der Konzepte zur primären Prävention in Deutschland. “Das veränderte Gesicht der Krise erfordere neue Formen der Intervention auch für große Gruppen von Betroffenen” formulierte Frank C. Waldschmidt am Rande dieser intensiven Trainingswoche. Anhand verschiedener Fallvignetten wurde die Anwendung von Interventionsmodulen zu unterschiedlichen Phasen einer Krise in Gruppen anschaulich trainiert.
Auf der Schweizer Fachtagung: “Erscheinungsformen von Jugendgewalt und deren Prävention” referierte Frank C. Waldschmidt am 7.7.2011 in Zürich neben namhaften Fachleuten wie: Dr. Frank Robert und Dr. Jens Hoffmann zum Thema: “Psychoszoziale Nachsorge nach Gewaltereignissen” z.B. an Schulen. Am Besipiel des verhinderten school-schootings in Sankt Augustin im Jahr 2009. wies er auf die Komplexität und langfristigen Wirkungen erlebter Gewalt hin und formulierte Thesen zur Konzepten der (sekundären und tertiären) Prävention, also der psychosozialen Nachsorge, bei Schülern, Eltern und Lehrern.
Ein Beitrag des Schweizer Radios (3:50 min) zum interdisziplinären Statdtzüricher Modell für Gewaltprävention von der Fachtagung vom 7.7.2011.
Zürich: Welche psychosozialen Folgen ziehen Gewaltaten im schulischen Bereich, oder anderen Bildungs- und Erziehungssystemen nach sich und wie begegnet man ihnen? Welche interdisziplinären Zugänge braucht es um die Normalisierung der Reaktionen, sowie die äußere und innere Sichherheit bei Betroffenen wiederherzustellen? Frank C. Waldschmidt formuliert dazu, am 7.7. auf der 2. Schweizer Fachtagung in Zürich, neben anderen namhaften Referenten , einige Thesen aufgrund jüngster praktischer Erfahrung an deutschen Schulen.
Zürich: Vom 22.-23. Juni fand in der Gemeinde Dürnten im Kanton Zürich, das erste Training der schulischen Krisenstäbe statt. Unter der Leitung von Frank C. Waldschmidt, qualifiziert CROSSING-Waldschmidt in einem ca. einjährigen Prozess dies Krisenstäbe der Grund-, Mittel,- und Oberschulen, sowie Teile der kommunalen Verwaltung die Bestandteil dieser Stäbe sind. Das Training umfasst die Grundsätze der Krisenstabsarbeit, die Erarbeitung von Fallvignetten typischer Krisenszenarien im Kontext Schule, sowie reale Stabsübungen bei gestellten Krisennlässen im Schulhaus. In einem weiteren Modul werden Klassenlehrer zur Durchführung von psychosozialen Interventionen nach Gewalttaten und anderen kritischen Ereignissen bei Schülern, Eltern und Lehrern qualifiziert.